„I’m looking for love. Real love. Ridiculous, inconvenient, consuming, can’t-live-without-each-other love.“ – Carrie Bradshaw, Sex and the City
Wann ist es passiert, dass Männer so beziehungsscheu geworden sind? Ist die Welt wirklich schon so schnelllebig und warum laufen wir schon beim kleinsten Anzeichen von Problemen davon?
Auch wenn er nie wieder anruft, behalte ich ihn in liebevoller Erinnerung… als Arschloch!*
Wenn ich eines aus der letzten Beziehung mitgenommen habe, dann dass ich keinen Bock darauf habe jemanden hinterherzulaufen. Und ganz ehrlich, das hab ich, meiner Meinung nach, absolut nicht notwendig.
Aber so einfach das auch klingen mag, so schwer ist es in der Realität umzusetzen. Denn sobald man sich bei jemanden wohlfühlt, jede Berührung sich richtig anfühlt, man weiß nie ob der andere genauso fühlt. Und dann beginnt man nachzudenken, zu grübeln und im selben Atemzug beginnt man sich zurückzuziehen. „Nur nicht zu viel machen, denn es könnte ihn verschrecken“ oder eben auch „wenn ich jetzt zu viel gebe, ist die Gefahr verletzt zu werden noch größer„. Man weiß ja nie wie der Typ wirklich tickt, oder ob er eigentlich eh nur seinen Spaß haben will.
Ich will nur was lockeres..
..denn eine Beziehung bringt so viele Verpflichtungen und Probleme mit sich. Genau das hab ich in letzter Zeit wirklich oft gehört. Nein, nicht nach einer gewissen Dating-Zeit, sondern von Beginn an.
Und wie schon am Anfang geschrieben, frage ich mich, wann sind Männer so beziehungsscheu geworden? Seit wann sind Beziehungen so negativ behaftet?
Natürlich ist eine Beziehung Arbeit, das will ich gar nicht abstreiten. Allerdings muss man auch mal etwas wagen, riskieren und zum richtigen Zeitpunkt vielleicht auch mal kämpfen. Man löst Probleme nicht in dem man davor wegläuft, sondern sich ihnen stellt. Eine Beziehung ist eben einfach immer eine Gratwanderung zwischen Lust und Schmerz.
Vielleicht sollten wir auch einfach weniger nachdenken und einfach mehr küssen…
* Zitat Sex and the City
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